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Ungarn-Geheimtipp
der Woche: Eisenbahnhistorie hautnah erleben - Events & More im
Ungarischen Eisenbahnpark in Budapest
Frankfurt
am Main (ots) - Bis Oktober werden täglich außer montags von 10
bis 18 Uhr Nostalgieträume im Eisenbahnhistorischen Park am Nyugati
pu. (Westbahnhof) in Budapest wahr: Von der Fahrt mit der Draisine
bis zur echten Lok, vom Stellwerk bis zum Schienenauto, wer will,
kann selbst Hand anlegen. Oder einfach nur die Dampfrösser aus
vergangenen Zeiten bestaunen. Die Eintrittspreise liegen bei 900
Forint für Erwachsene, Kinder zwischen 4 und 18 Jahren zahlen
sogar nur 300 Forint (umgerechnet etwa 3,60 Euro bzw. 1,20 Cent).
Die Familienkarte für zwei Erwachsene und zwei Kinder ist schon
für 1.800 Forint (rund 7,20 Euro) erhältlich. Fahrattraktionen
kosten nur wenige Cent extra. Informationen und einen Veranstaltungskalender
liefert die Website www.mavnosztalgia.hu auch in deutscher Sprache.
Zudem locken
oft besondere Attraktionen und Events - so zum Beispiel am 5.
und 13. September die Besichtigung exklusiver Waggons des luxuriösen
Orient-Expresses. Am 18. September wird der 4. Mitteleuropäische
Grand Prix der Lokomotiven ausgetragen - unter Mitwirkung verschiedenster
europäischer Lokomotiven-Typen.
Der Park wirbt
damit, der erste interaktive Eisenbahn-Gedenkpark Europas zu sein.
Und interaktiv geht es zu, wenn man bei der Fahrt mit der Draisine
oder dem Schienenauto selbst Hand anlegen muss. Um den Titel "Ehrenlokführer
der Ungarischen Eisenbahnen" zu erhalten, darf man sogar selbst
Lokomotivführer spielen.
Die Sammlung
von über 100 Eisenbahnfahrzeugen wird ergänzt durch die Ausstellung
von Güterwagen, Dampfkranwagen und Draisinen bis hin zu Schneepflügen.
Zu besichtigen gibt es auch den größten Ringlokschuppen Mitteleuropas
sowie betriebsfähige Drehscheiben, auf denen regelrechte Fahrzeugparaden
und Lok-Balletts vorgeführt werden. Eisenbahnreliquien, Fotos
aus vergangenen Tagen und alte Uniformen runden das museale Angebot
ab.
In den Wintermonaten November, Dezember und März schließt das
Museum bereits um 15 Uhr seine Pforten, montags ist Ruhetag. Im
Januar und Februar ist der "Bahnhistorische Park" geschlossen.
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