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In fünf
Bundesländern rollen die Nahverkehrsflotten der Bahn bald als
Nichtraucherzüge / Deutsche Bahn unterstützt Weltnichtrauchertag
- 1.300 Bahnhöfe bislang rauchfrei
Berlin (ots)
- Mit dem Weltnichtrauchertag 2005 am 31. Mai weitet die Deutsche
Bahn die Flotte komplett rauchfreier Nahverkehrszüge auf fünf
Bundesländer aus. In Hannover wird morgen die niedersächsische
Ministerin für Soziales, Frauen und Gesundheit, Dr. Ursula von
der Leyen, in Anwesenheit von weiteren Partnern aus der Politik
und von Vertretern der Deutschen Bahn AG den ersten Wagen für
Niedersachsen und Bremen zum Nichtraucherfahrzeug erklären. Bis
Ende des Jahres wird es in den Nahverkehrszügen der beiden Länder
keine Raucherabteile mehr geben.
Ohne Raucherabteile
rollen die roten Nahverkehrszüge bereits im Freistaat Sachsen,
in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen. S-Bahnen sind
bundesweit ebenfalls rauchfreie Züge. In den Fernverkehrszügen
der Deutschen Bahn ist der Anteil der Nichtraucherplätze ebenfalls
kontinuierlich gestiegen, und Raucherabteile werden weiter reduziert.
Die Deutsche
Bahn verstärkt den Schutz für Nichtraucher auch in den Bahnhöfen.
Seit 2002 werden die Bahnhöfe in Deutschland in einem großen Programm
als rauchfreie Bahnhöfe umgestaltet. Allein im zurückliegenden
Jahr stieg die Zahl der rauchfreien Stationen von 233 auf 1.300
und verfünffachte sich damit. Reisende und Bahnhofsbesucher begrüßen
und akzeptieren diese Maßnahme. Deshalb wird die Bahn das Programm
auf alle Bahnhöfe kontinuierlich ausweiten. Auf den rauchfreien
Bahnhöfen ist das Rauchen ausschließlich in ausgewiesenen Raucherbereichen,
den gastronomischen Einrichtungen und den DB Lounges gestattet.
Alle rauchfreien Bahnhöfe sind mit entsprechenden Schildern und
Plakaten ausgestattet. Positive Nebeneffekte: Die Sauberkeit in
den Stationen wurde deutlich verbessert, und die Reinigungskosten
verringerten sich.
Auch in den
bislang ohne Raucherabteil verkehrenden Nahverkehrszügen stößt
das Rauchverbot auf die Zustimmung des überwiegenden Teils der
Fahrgäste. Das haben Umfragen ergeben. So akzeptieren selbst drei
von vier befragten Rauchern, dass es hier Einschränkungen gibt.
Statistisch gesehen verbringt ein Nahverkehrskunde etwa 20 Minuten
im Zug. In dieser Zeit könne auf die Zigarette durchaus verzichtet
werden, lautete etwa die Auskunft von befragten Rauchern in Sachsen.
Mehr Nichtraucherplätze
gibt es zudem im Fernverkehr. Inzwischen sind rund 80 Prozent
der Plätze in den Fernzügen für Nichtraucher reserviert. Ein Indikator
für den Wunsch der Kunden: Bei Reservierungen von Sitzplätzen
sinkt die Nachfrage nach Raucherplätzen seit Jahren deutlich.
Als Arbeitgeber
achtet die Bahn konzernweit auf den Schutz der Nichtraucher und
eine gesunde Arbeitsumgebung. Die Bahn beteiligt sich darüber
hinaus an der alle zwei Jahre stattfindenden Kampagne „Rauchfrei
im Mai“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und
des Deutschen Krebsforschungszentrums. Die jüngste Aktion fand
im Jahr 2004 statt.
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